Relais

Die volle Auswahl: Schrack Technik Relais bieten Ihnen das Knowhow und die bewährte Qualität des Marktführers in Österreich. In unseren Relais steckt jahrzehntelange Erfahrung, das umfangreiche Produktsortiment, unsere Bauelemente und online verfügbaren Informationen ermöglichen für jeden Einsatz bzw. jede Steuerung das passende Relais.

Es gibt diese kleinen Helferlein die uns den Alltag enorm erleichtern, ohne dass wir überhaupt darüber näher bescheid wissen. Egal ob Bewegungssensoren, Treppenhausschaltungen oder Lüftungsanlagen – ohne Relais (Halbleiterrelais, Sicherheitsrelais) wären viele Produkte sowie wie wir sie kennen in dieser Form nicht möglich - zumindest die Steuerung und Schalter würden ohne diese Technik nicht funktionieren. Einfach gesagt handelt es sich nur um einen elektromagnetischen Schalter – der auch kombiniert mit einer Zeitschaltuhr – durch einen kleinen elektronischen Impuls auf eine andere Schaltstellung umschalten kann. Im Folgenden werden wir Ihnen nun Informationen geben wie ein (Schrack)-Relais funktioniert. Eines vorweg: Eines der wichtigsten Bauelemente ist die Spule:

Schematische Anwendung von Schrack Relais:

  • Elektrisch gesteuerter Taster (Schalter bistabil)
  • Spule
  • Kontrolle von Lasten mit geringer Energie
  • Galvanische Trennung zwischen Steuerung und Last
  • Multiplikation von Kontakten (Lastkreisen)

Relais Kontaktmaterial Informationen - Bauelemente:

  • Silber-Nickel AgNi90/10
  • Feinkornsilber AgNi0,15
  • Silber-Zinn-Oxyd AgSnO2
  • Silber-Cadmium-Oxyd AgCdO
  • Wolfram W

Schrack Technik Relais Auswahl

Relais Funktionsbeschichtungen – Informationen - Bauelemente:

  • Feingold
  • Hartgold (htv, hartvergoldet) 
  • Silber (Printrelais)
  • Silber-Cadmiumoxid (AgCd0)
  • Silber-Nickel (AgNi)
  • Silber-Zinn-Oxid (AgSnO2)

 

Relais prüfen

Wie können Sie ein Relais, Halbleiterrelais oder Sicherheitsrelais auf seine Funktionstüchtigkeit hin überprüfen? Ein Relais zu prüfen ist gar nicht so einfach. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Lebensdauer eines Relais stark vom Einsatzgebiet abhängig ist. Wenig Spannung hat in der Regel eine hohe Lebensdauer zur Folge, bei sehr hoher Spannung verringert sich die Lebensdauer eines Relais entsprechend.

 

Wo kann ich online bestellen?

Schrack Relais können Sie ganz bequem in unserem Online Shop kaufen. Alternativ bieten wir auch die Möglichkeit die hohe Qualität und hohe Auswahl von Schrack in unserem Abverkauf Relais zu kaufen. Weitere Informationen bekommen Sie von unserem Sales-Team.

Wissenswertes über Relais

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AC
Bezieht sich auf Wechselgrößen wie Spannung oder Strom, auf
Geräte, die mit diesen betrieben werden, oder auf Größen die mit
diesen Geräten in Verbindung gebracht werden. Sofern nicht
anders angegeben beziehen sich die angegebenen Daten auf 50
Hz.


AC-Spule,Wechselspannungsspule
Relais zur Erregung mit einer Wechselspannung (AC). Sofern
nicht anders angegeben gelten die Daten für eine Wechselgröße
mit 50 Hz.


Ansprechen
Vorgang, bei dem ein Relais von der Ruhe-Kontaktstellung in die
Arbeits-Kontaktstellung übergeht.

Ansprechspannung
Wert der Spulenspannung, bei dem das Relais anspricht.
Ansprechspannung ohne Vorerregung U0
Wert der Spulenspannung, bei dem ein Relais bei
Bezugstemperatur (23°C Wicklungstemperatur ohne Vorerregung,
kalte Spule) anspricht.


Ansprechspannung U1
Wert der Spulenspannung, bei dem ein Relais anspricht,
nachdem es zuvor bei Kontakt-Nennlast mit dieser Spannung
vorerregt worden ist (thermisches Gleichgewicht muss erreicht
sein).


Ansprech-Spannungsbereich
Zulässiger Bereich für die Erregungsspannung als Funktion der
Umgebungstemperatur. Der Arbeitsbereich wird durch die
Grenzspannung U2 und die Ansprechspannung U1 (Spule mit
Vorerregung) festgelegt.


Ansprechzeit
Das typische Zeitintervall vom Zeitpunkt, an dem die
Spulenspannung (impuls- oder rechteckförmige Erregung mit
Bemessungsspannung bei Bezugstemperatur 20 °C) an ein
Relais im Ruhezustand angelegt wird, bis zu dem Zeitpunkt, an
dem der letzte Ausgangskreis erstmalig geschlossen bzw.
geöffnet ist (Prellzeit nicht eingerechnet).


Arbeitsbereich (Spule)
nach IEC 61810-1.
Klasse 1: 80%...110% der Spulen-Bemessungsspannung
Klasse 2: 85%...110% der Spulen-Bemessungsspannung
(oder Spulen-Bemessungsspannungsbereich)


Arbeitsstellung
Bei einem monostabilen Relais die vorgegebene Schaltstellung,
wenn es in festgelegter Weise erregt wird und den Schaltvorgang
ausgeführt hat; bei bistabilen Relais die der Ruhestellung (nach
Herstellerangebe) entgegengesetzte Schaltstellung.


Art der Isolation
Qualität des Isolation Systems, abhängig vom Design und den
Anwendungsbedingungen:

  •  Funktionsisolierung
  •  Basisisolierung
  •  verstärkte Isolierung

 

Art der Unterbrechung
Beschreibt die Qualität der Abschaltung (Kontaktunterbrechung).
Siehe:

  •  Mikro-Abschaltung
  •  Volle-Abschaltung

 

Ausschaltvermögen AC
Maximaler Schaltstrom, den ein Relaiskontakt unter festgelegten
Bedingungen ausschalten kann. Der Schaltstrom darf den
Nennstrom nicht übersteigen.


Basisisolierung
Isolierung aktiver Teile zum grundlegenden Schutz gegen
elektrischen Schlag.


Bemessungsspannung (Isolation)
Die Spannung, der die Isolation langfristig widerstehen kann; ist
die Grundlage für die Dimensionierung der Kriechstrecken.
Bemessungsspannung, Nennspannung (Spule)
Spannung, bei der das Relais die angegebenen Ansprechwerte
zeigt.
Diese spezifizierten Ansprech-Eigenschaften gelten für eine
konstante Gleichspannungsversorgung oder sinusförmigen
AC-Versorgung. Davon abweichende Arbeitsbedingungen (z.B.
gepulste Ansteuerung, kontinuierlich steigende
Erregungsspannung, Halbwellengleichrichtung) können zu
anderen Ansprechwerten des Relais führen.


Bemessungsspannungsbereich
Spannungsbereich der Erregungsgröße, bei der das Relais die
Ansprech-Eigenschaften zeigt.


Benachbarte Kontakte
Isolationsparameter zwischen zwei benachbarten Kontakten
(Kontaktkreise) ohne leitende Verbindung. Der Grad der Isolation
wird durch die Relaiskonstruktion und die Nennspannung des
Versorgungssystems bestimmt.


Betriebsspannungsbereich
Zulässiger Bereich der Eingangsspannung in Abhängigkeit von
der Umgebungstemperatur. Der Bereich wird nach oben definiert
durch die Maximalspannung, nach unten durch die Ansprech-
/Minimalspannung Umin (Spule ohne Vorerregung) oder/und die
Ansprech-/Minimalspannung U1 (vorerregte Spule).
Betriebsspannungsbereich für monostabile Relais mit Gleich oder
Wechselspannungsausführung.

 

Bistabil, gepoltes Relais
Ein gepoltes, bistabiles Relais nimmt bei und nach einer Erregung
bestimmter Richtung die eine und bei einer Erregung
entgegengesetzter Richtung die andere Schaltstellung ein. Bei
einem bistabilen Relais mit einer Wicklung wird die
entgegengesetzte Erregung dadurch erzeugt, dass an dieselbe
Wicklung eine Spannung mit entgegengesetzter Polarität angelegt
wird. Bei einem bistabilen Relais mit zwei Wicklungen wird die
entgegengesetzte Erregung dadurch erzeugt, dass an die zweite
Wicklung mit umgekehrtem Wickelsinn eine Spannung angelegt
wird.


Bistabil, remanentes Relais (Remanenzrelais)
Ein remanentes, bistabiles Relais nimmt bei einem Erreger-
Gleichstrom beliebiger Richtung eine bestimmte Schaltstellung
ein und wird durch Remanenz im Magnetkreis, d.h. durch das
Aufmagnetisieren von Teilen des Magnetkreises, in dieser Stellung
gehalten. Durch einen kleinen Erregerstrom entgegengesetzter
Richtung und begrenzter Amplitude gehen die Kontakte in die
andere Schaltstellung über. Der Magnetkreis wird dabei wieder
entmagnetisiert.


Bistabil, Schaltverhalten
Bei einem bistabilen Relais bleiben die Kontakte nach dem
Abschalten der Erregungsgröße (Eingangsspannung) in der
zuletzt erreichten Schaltstellung.


Brennbarkeit nach UL
Angabe der Brandklasse nach der Spezifikation UL 94
(Underwriters Laboratories, Inc., USA).
Die Brennbarkeits-Tests nach UL 94, die auf Kunststoffmaterialien
angewendet werden, stellen die Eigenschaften betreffend der
Ausbreitung und Verlöschen eines in Brand gesetzten Materials
fest.
Die für Relais relevanten UL 94 Brandklassen sind V-0, V-1, V-2
und HB.

 

Brückenkontakt
Verbundkontakt mit zwei in Reihe geschalteten, durch die Relais-
Konstruktion gleichzeitig arbeitenden Kontakten.


Dauerbetrieb
Betriebsart, bei der das Relais mindestens so lange erregt wird,
bis das thermische Gleichgewicht erreicht ist.


DC
Bezieht sich auf zeitunabhängige elektrische Größen wie
Spannung oder Strom (DC, Gleichspannung).


DC-Ausschaltvermögen, Gleichstrom-Ausschaltvermögen
Die unterhalb der Gleichstrom-Ausschaltvermögens-Kurve
liegenden Werte für die maximal zulässige Schaltspannung und
den maximal zulässigen Schaltstrom bei ohmscher Last können
zuverlässig ein- und ausgeschaltet werden: d.h. der Lichtbogen
erlischt (max. Lichtbogendauer 10 ms bei ohmscher Last). Die
Lastgrenzkurve wird in Lage und Form durch Kontaktwerkstoff
und Relaiskonstruktion (Kontaktabstand, Öffnungsgeschwindigkeit
der Kontakte, etc.) beeinflusst.
Von diesen Kurven kann keine Aussage über die elektrische
Lebensdauer abgeleitet werden!

DIN-Schiene
Sofern nicht anders angegeben werden unsere Produkte für DINSchienen-
Montage für Schienen nach TH35-7.5 / EN60175 gebaut
und geprüft; andere oder ähnliche Formen (z.B. TH35-15) können
funktionieren, sind aber dafür weder getestet noch freigegeben.


Doppelkontakt
Kontaktausführung mit zwei Kontaktgliedern (Kontaktpillen) pro
Kontaktstück (Kontaktfeder). Hiermit wird die Kontaktsicherheit
wesentlich erhöht, vorzugsweise beim Schalten kleiner Ströme
und Spannungen (Dry-circuit; Trockenschaltung).


Einbaulage
Die Einbaulage von Relais ist in der Regel beliebig, wenn keine
einschränkenden Angaben gemacht werden. Relaisanschlüsse
sind vollständig und mit den angemessenen Querschnitten zu
kontaktieren um die Stromführung und Wärmeableitung
sicherzustellen. Bei der Anordnung der Relais sind die
Isolationsanforderungen, Wärmeableitung, sowie eventuelle
gegenseitige magnetische Beeinflussung zu berücksichtigen.


Einfachkontakt
Kontaktausführung mit einem Kontaktglied (Kontaktpille) pro
Kontaktstück (Kontaktfeder).


Einschaltdauer, ED, relative Einschaltdauer
Verhältnis von Erregungsdauer des Relais (Einschaltdauer) zur
gesamten Periodendauer im Aussetzbetrieb, Dauerbetrieb oder
Kurzzeitbetrieb.
Die Einschaltdauer ED wird als Prozentwert der totalen
Zyklusdauer angegeben.


Einschaltvermögen
Einschaltvermögen, angegeben als Schaltstrom mit einem
Leistungsfaktor 1,0 (ohmsche Last), den das Relais unter
definierten Bedingungen einschalten kann; Daten für 20 ms als
Spitzenwert, für 4 s als Effektivwert.
Sofern nicht anders angegeben beziehen sich die Angaben auf den Schließer-Kontakt, Nennspannung, und einem Stromwert für
die Dauer von max. 20 ms für mindestens 100 Schaltspiele oder
4 s mit einer relativen Einschaltdauer von 10%.

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